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Aktualisiert: 22. November 2017

Aktivlautsprecher

ABACUS Aktivlautsprecherserien

C-Box

A-Box

Cortex

APC

Trifon

Concerto Grosso

  • Ultrakompakt
  • 2-Wege
  • analoge Signalverarbeitung
  • C-Box 3 und 4
  • Optimales Preisleistungsverhältnis
  • 2-Wege
  • DSP-basierte Signalverarbeitung
  • A-Box 5, 10, 12S, Center
  • Maximal kompakt und leistungsstark
  • 2 oder 2,5-Wege
  • DSP-basierte Signalverarbeitung
  • Cortex 6, 10, 15S und 9C (Center)
  • Das klassive ABACUS Aktivkonzept
  • Ausgewachsene 2-Wege Lautsprecher
  • APC-Filternetzwerk
  • APC24-23C und CS (Standbox)
  • Highend Aktivlautsprecherserie
  • 2,5 oder 3-Wege
  • Ausgeklügelte, analoge Frequenzweiche
  • Trifon 3, 3S, 3C (Center), 5S und die kompromisslose 5X
  • Prestigekonzept mit Leistungsreserven für alle Fälle
  • Analoge Frequenzweiche
  • Hochleistungstieftöner
  • 750W Stromversorgung

 

Warum Aktivlautsprecher?

Wer sich eine Weile ambitioniert mit hochwertigem HiFi-Equipment beschäftigt, stellt häufig fest, dass bestimmte Lautsprecherboxen gerade mit einem ganz bestimmten Verstärker oder Verstärkerkonzept besonders gut klingen. Oft stellt sich beim Ändern einzelner Komponenten in einer mühsam optimierten Wiedergabekette Ernüchterung ein, und das oft preisklassenunabhängig.

Der beste Verstärker muss also mit dem besten Lautsprecher nicht zwingend eine entsprechend überragende Kombination ergeben. Manchmal passen sogar gerade die Unzulänglichkeiten des einen Gliedes in der Kette so gut zu denen eines anderen, dass die Verkettung der Fehler zum Wohlklang führt.

Es ergibt sich nun also eine gewisse Schnittmenge guter Kombinationen. Hersteller von Lautsprechern auf der einen und Hersteller von Verstärkern auf der anderen Seite versuchen nun diese Schnittmenge entsprechend zu vergrößern, indem Material, Leistung und Aufwand in Reserve verbaut werden.

Wenn man nun Lautsprecher und Verstärker gemeinsam entwickelt und obendrein in eine gemeinsame "Kiste" einbaut, kann man diese Reserve einsparen und erzielt dadurch ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Dank der besonderen ABACUS-Verstärkertechnik eröffnet sich hierdurch sogar ein weites Feld an Möglichkeiten der Optimierung. So ist es zum Beispiel möglich, kleine, geschlossene Lautsprecherboxen zu realisieren, die einen unerwartet weit hinunter reichenden und dennoch präzisen Tiefbass reproduzieren können. Auch ist es möglich, einfache Einstellmöglichkeiten für die Anpassung an räumliche Gegebenheiten zu integrieren, z.B. für wand- oder ecknahe Aufstellung.

Eine Analogie

Würde man das Thema „Audioreproduktion“ heute neu erfinden, so würde man vermutlich von vorn herein den Verstärker in die Lautsprecher mit einbauen - so wie man auch von Anfang an selbstverständlich den Motor in das Auto mit eingebaut hat. Aber eben nicht irgendeinen Motor, sondern einen, der in Leistung, Drehmoment und Aufwand in das entsprechende Auto passt. Niemand käme auf die Idee, ein „passives“ Auto zu kaufen, um dann später verschiedene Motoren auszuprobieren, womöglich auch noch mit verschiedenen Antriebswellen und Kraftstoffschläuchen, um dann irgendwann eine besonders gut passende Kombination zu finden.

Passiv/Aktiv – Analog/Digital – Elektr(on)isch/Mechanisch

In allen Lautsprechern mit zwei oder mehr Wegen (also bei denen das hörbare Frequenzspektrum auf mehrere verschiedenen Lautsprechergrößen und –typen aufgeteilt wird) kommen Frequenzweichen zum Einsatz, die aus Filtern bestehen. Filter, die bestimmte Töne durchlassen, andere aber eben nicht oder zumindest weniger gut.

Solche Filter können nun mechanisch oder elektrisch sein. Mechanisch z.B. bei Schallwandlerkonzepten, die in verschiedenen Zonen unterschiedlich träge sind und dadurch z.B. hohe Töne in der Mitte und tiefe Töne weiter außen wiedergeben. Bei elektrischen Filtern wird den verschiedenen Lautsprechern nur der für sie bestimme Teil vom Hörbaren zugeführt, idealerweise der Teil, den sie besonders gut wiedergeben können.

Diese Zuteilung kann nun passiv oder aktiv geschehen. Passiv bedeutet, das vorher im Verstärker mühsam verstärkte Signal muss über ein entsprechend dickes Kabel den weiten Weg zum Lautsprecher auf sich nehmen. Je nach Lautstärke ist hierbei richtig Energie im Spiel. Im Lautsprecher angekommen muss es nun durch Spulen und Kondensatoren hindurch, die eben entweder hohe oder tiefe Töne bevorzugt durchlassen, aber nebenbei auch noch ganz viele andere Sachen machen, die man mit großem Aufwand möglichst zu bändigen versucht. Und da wird es schnell teuer. Obendrein sind bestimmte, unter Umständen sinnvolle Beeinflussungen des Signals über das reine Filtern hinaus nur sehr kompliziert oder gar nicht realisierbar. Nichtsdestotrotz: viele Hersteller beherrschen die Kunst der Frequenzweichenentwicklung meisterhaft und auch im Hause ABACUS hat man schon viele überragende passive Lautsprecher zu hören bekommen, immer dann wenn Interessenten ihre Schätzchen zum Verstärkertest mitbrachten.

Da man diese Kunst bei ABACUS aber nie zu beherrschen gelernt hat, weil man eigentlich vom Verstärkerbau kam, war der Ansatz eigentlich eher, den Verstärker durch den Einsatz von Lausprechern zu komplettieren, als umgekehrt. Und das führte von Anfang an zu aktiven Lautsprecherkonzepten.

Aktive Frequenzweichen teilen das Signal vor der Leistungsverstärkung auf, also dort, wo noch fast keine Energie im Spiel ist, sondern nur – nennen wir es „Informationen“. Diese Informationen kann man nun auf die verschiedenen Bereiche sehr präzise und ohne Verluste aufteilen, denn wo keine Energie im Spiel ist kann auch keine verloren gehen.

Außerdem bieten sich Möglichkeiten, das Signal in Bereichen einstellbar zu beeinflussen, zu splitten oder zu mischen, sogar zu verzögern und zeitlich anzupassen.

Je nach Konzept kommen hierzu bei ABACUS aufwendige analoge Filternetzwerke zum Einsatz oder sogenannte DSPs (digitale Signalprozessoren), die das Signal – sofern es einmal digital vorliegt – noch präziser und mit noch vielfältigeren Möglichkeiten beeinflussen können, ohne dass dafür zusätzliche Bauteile erforderlich wären.

DSPs kommen also in besonders preisleistungsstarken Produkten zum Einsatz, sowie in allen ABACUS-Lautsprecherserien in der Entwicklungsphase, auch wenn das Serienprodukt später analog bleibt.

Fehlender Spieltrieb? Keineswegs!

Viele HiFi-Enthusiasten entwickeln durch die Thematik „Aktivlautsprecher“ regelrecht Ängste, ihren Spieltrieb nicht mehr ausreichend ausleben zu können. Aber ist es wirklich ein Nachteil, wenn einem die Suche nach der optimalen Kombination schon jemand abgenommen hat? Und wenn man sich dazu durchringen kann, diesen Teil der Anlage als gegeben zu betrachten, ergeben sich bei modernem HiFi ganz neue Felder, auf denen man experimentieren kann, z.B. beim Thema Raumkorrektur, denn hier kann man mit modernen Konzepten das Optimierungspotential an der Wurzel packen und innerhalb des persönlichen Hörgeschmacks Lautsprecher und Raum in Frequenzgang und Phase fast beliebig optimieren. Und wenn letztlich dabei herauskommt, dass man schneller das Ende der Optimierungsmöglichkeiten erreicht, dann kommt man womöglich am Ende noch zu einem ganz anderen Hobby: Musikhören.

Aktive Lautsprecher an Endstufen? Auch das geht!

Was viele nicht wissen - auch wenn ABACUS Aktivlautsprecher dankbar für eine potente Line-Level-Ausgangsstufe (Pre-out) sind, lassen sich sie auch direkt oder mit einem Adapter an Endstufenausgänge von Voll-/Endverstärkern anschließen, also dort, wo normalerweise die passiven Lautsprecher angeschlossen sind. Da die Lautsprecherausgänge niederohmiger sind (also sozusagen leistungsfähiger), treiben sie das Signal oft sogar besser durch das Signalkabel als einfache Pre-outs. So können z.B. fest verlegte Lautsprecherkabel einfach weiter verwendet werden. Nur ein Stromanschluss sollte natürlich in der Nähe jedes Aktivlautsprechers vorhanden sein.

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