C-Box

C-Box 3 und 4 WasserblauDie ABACUS C-Box-Serie ist die wahrscheinlich kompakteste Lösung für High-End-Audio auf dem Schreibtisch, am Flachbild-TV, im Arbeitszimmer, in der Küche - kurz überall dort, wo der Platz begrenzt, aber großer Klang gefordert ist. In den C-Boxen arbeiten zwei vollwertige ABACUS-Dolifet-Verstärker mit aktiver Frequenzweiche. Dank ABACUS-Technik reicht der Frequenzgang trotz geringster Abmessungen bis unter 35Hz.

Anwendungsbereiche

Im Zeitalter der LED-LCD-Technik werden Computermonitore und Fernseher immer flacher. Das gilt leider auch für den Sound. Wo soll der denn auch herkommen? Großformatige TV-Geräte werden häufig auf großen Verkaufsflächen als Palettenware ausgestellt. Der Sound spielt bei dieser Art der Präsentation oft gar keine Rolle, dementsprechend klein ist das Augenmerk darauf bei der Entwicklung. Soundbars und Computerlautsprecher gibt es zwar reichlich am Markt, aber bei den begrenzten Abmessungen müssen meist große Abstriche in der Klangqualität gemacht werden, selbst wenn die mit Subwoofern ergänzt werden.

Die ABACUS C-Box bietet nun eine extrem kompakte Lösung für echtes High-End-HiFi am Schreibtisch oder am Fernsehgerät. Aufgrund der besonderen Schaltungstechnik und der geschlossenen Bauweise werden präzise, natürliche Bässe bis unter 35Hz möglich. Während die Lautstärke der C-Box 3 für den Schreibtisch oder den TV-Ton im Allgemeinen schon völlig ausreicht, ist spätestens mit der C-Box 4 auch eine ausgewachsene Hörsituation zu bedienen. In Verbindung mit einen Subwoofer oder als Surrounderweiterung mit ausgewachsenen Frontlautsprechern sind auch gehobene Zimmerlautstärken gar kein Problem mehr.

Einsatz im Tonstudio

9.1.4 Setup mit C-Box 3 und 4 bei Jakob Händel
C-Box 4 im Studio von Luca Di Gennaro
C-Box 3 im Studio "Echochamber" von Dan Suter - www.echochamber.ch

 

Obwohl sie ursprünglich nie dafür konzipiert war, hat schon die C-Box 2 aufgrund ihrer tonalen Neutralität und hohen Detailauflösung schnell viele Freunde in professionellen Tonstudios als „Ultranahfeld-Abhöre“ gefunden. Durch die noch präzisere Abstimmung hat sich das bei den neuen Modellen bestätigt und vermehrt. Inzwischen sind C-Boxen für diesen Zweck in namhaften Recording- und Masteringstudios nicht mehr wegzudenken.

Problemlösungen für den professionellen Einsatz und Installationen

Im Zubehörbereich bei ABACUS gibt es eine Vielzahl an Montagemöglichkeiten und Anschlussadaptern, um die C-Box-Modelle mit allen gängigen Quellgeräten (auch symmetrische) zu verbinden und überall dort aufzuhängen, wo sie eben gebraucht werden.

Dolifet-Emblem

Leistungsverstärker in Dolifet-Technologie

Die Abkürzung „Dolifet“ steht für „Drain-output load-independent field effect transistor“, also „Drain-Ausgang lastunabhängiger Feldeffekttransistor“. Sie steht für die neue hauseigene ABACUS-Verstärker-Schaltung, bei der (wie schon bei den ersten ABACUS-Verstärkern) die Leistungstransistoren "auf dem Kopf stehen". Es handelt sich dabei um eine analoge Gegentakt-Verstärkerschaltung mit moderatem Ruhestrom (ähnlich "Class A/B"). Anders als bei vergleichbaren Konzepten, wo die Last (also der Lautsprecher) am Emitter- oder Source-Ausgang der Transistoren hängt, und damit in deren Steuerstrecke, nutzt die ABACUS-Schaltung den Drain-Output, der mit der Steuerung des Transistors nichts zu tun hat. Nur so kann der Ausgang des Verstärkers lastunabhängig bleiben.

Weil die Transistorausgänge in dieser Art der Beschaltung auch wirklich ihrer Ansteuerung gehorchen, kann man den Verstärkerausgang mit einer sog. "Über-Alles-Gegenkopplung" versehen, also einer Regelschleife, die dafür sorgt, dass das Signal, das aus dem Verstärker in die Lautsprecher geht, auf Gedeih und Verderb dem Eigangssignal (also der Musik) entspricht. Durch diese Regelschleife wird der Verstärker extrem niederohmig (das Signal geht also auch bei Belastungen mit niedrigen "Ohmzahlen" nicht in die Knie), die Lautsprechermembranen werden extrem präzise und kontrolliert angesteuert und sogar eventuelle Klangbeeinflussungen durch die Lautsprecherkabel (bei Passivboxen) werden auf ein Minimum reduziert.

Bei ABACUS Aktivlautsprechern, wo die Lautsprecherchassis direkt an den Dolifet-Endstufen hängen, wird die Kontrolle nochmals auf dei Spitze getrieben und die Kombination "Verstärker-Lautsprecher" lässt sich haargenau aufeinander abstimmen.

Ultra-Low-Noise Technologie der C-Box-Frequenzweiche

Für den Einsatz am Schreibtisch oder im Tonstudio ist es besonders wichtig, dass die Lautsprecher nur Geräusche von sich geben, wenn sie auch sollen. Störgeräusche wie Rauschen und Brummen sind hier besonders unerwünscht. Durch die extrem kurze und kompakte, analoge Signalverarbeitung in der C-Box sind nur wenige aktive und passive Bauteile auf dem Weg zu den Lautsprechern. Dadurch ist der Eigengeräuschpegel auf ein Minimum reduziert.

Elektronik der C-Box 3 und 4Aufgrund der 100%igen Gegenkopplung in den ABACUS-Verstärkern ist es möglich, die aktiven Filter der Frequenzweiche zum Bestandteil der Endstufen zu machen. Die Befilterung wird quasi innerhalb des Verstärkers realisiert. Das bedeutet, der Hochtonverstärker kann überhaupt nur hohe und der Tieftonverstärker nur tiefe Töne verstärken. Mit diesem Konzept lassen sich hochwertige Filtercharakteristiken 2ter Ordnung problemlos und exakt realisieren.

Der Vorteil bei diesem ungewöhnlichen Ansatz liegt in dessen Einfachheit, denn man spart so eine komplette, aktive Signalstufe für jeden Weg. Das bringt eine bessere analoge Performance bei gleichzeitig reduziertem Aufwand. Innerhalb dieser Befilterung nehmen die Dolifet-Verstärker die Lautsprecherchassis aber genauso fest an die Stange, wie es eben dem ABACUS-Konzept gerecht wird.

Um den Frequenzgang der C-Boxen weiter zu optimieren, kommen eine einstellbare Bassentzerrung für den Tieftöner und eine leichte Hochtonlineasierung zum Einsatz. Die komplette Signalverarbeitung in der C-Box-Serie wurde zwar DSP-basiert entwickelt, ist aber in der Serie rein analog, realisiert mit hochwertigen analogen, aktiven Bauelementen.

Ringradiator kleinRingradiator EmblemRingradiator-Hochtöner

Die 1“-Ringradiatoren verleihen allen Modellen der C-Box-Serie ihr charakteristisches Aussehen. Bei dieser Hochtöner-Bauform ist eine kleine Membran im Zentrum fest um einen kleinen Phaseplug gelagert. In der Mitte zwischen dem Plug und der äußeren Aufhängung befindet sich die Schwingspule. Für den Einsatz im Nahfeld sind diese Hochtöner aufgrund des daraus resultierenden, leichten Bündelungsverhaltens optimal. Außerdem lassen diese Hochtöner eine flache Ankopplung an die Tiefmitteltöner zu, wodurch die Signalverarbeitung der C-Box sehr kompakt ausfallen kann.

Technisch gesehen sind die Hochtöner der C-Box 3 und C-Box 4 quasi identisch, nur dass der kleinere einen kompakten, starken Neodym-Magneten auf der Rückseite hat und der größere einen kräftigen Ferrit-Magneten. Dass die C-Box 4 den Hochtöner mit der größeren Frontplatte bekommen hat, hat im Wesentlichen optische Gründe.

Tiefmitteltöner

Tiefmitteltöner der C-Box 3

In der C-Box-Serie kommen in der aktuellen Generation Tiefmittelton-Chassis der Firma Wavecor zum Einsatz. Diese Treiber verfügen über ausgezeichnete Leistungsdaten und eine glasfaserverstärkte Membran sorgt für die ausreichende Festigkeit für die Bassentzerrung.

Einsatz an Endstufen und AV-Receivern

Dank der ausgeklügelten Eingangsstufe mit aktiver Lautstärkeanpassung können alle C-Boxen auch an Hochpegel-Ausgängen von Endstufen betrieben werden. Es ist dazu lediglich ein Adapter vom Lautsprecherkabel auf einen Cinch-Stecker erforderlich. Das ist vor allem in Heimkinoinstallationen interessant, wenn die C-Box als Ersatz für passive Lautsprecher zum Einsatz kommt.

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  1. C-Box 3
    690,00 € - 715,00 €
  2. C-Box 4
    890,00 € - 915,00 €
  3. Testpaket C-Box 3
    50,00 €
  4. Testpaket C-Box 4
    50,00 €
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