Mirra 14

Aktiver 3-Wege Studiomonitor

(Paarpreis)

4.190,00 

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Beschreibung

Die Mirra 14 wurde als aktiver Drei-Wege-Studiomonitor entwickelt, der die klangliche Präzision professioneller Abhöre mit der Musikalität hochwertiger HiFi-Lautsprecher verbindet. Aufbauend auf der ABACUS Cortex-Elektronik und vielen Jahren Studioerfahrung entstand ein Lautsprecher, der im professionellen wie auch im privaten Umfeld inzwischen eine beachtliche Fangemeinde gefunden hat.

Entwicklung und Konzept

Viele ABACUS Aktivlautsprecher wurden in Studios geschätzt, obwohl sie dafür ursprünglich nicht konzipiert waren. Die Mirra 14 ist die konsequente Weiterentwicklung für diesen Einsatzzweck: neutral, dynamisch, langzeittauglich – mit einer sehr linearen Abstimmung (≤ ±1,5 dB von unter 20 Hz bis knapp 20 kHz) und praxisnaher Bedienung.

Features:

  • 3-Wege Studiomonitorbox, vollaktiv
  • Linke und rechte Boxenseite entsprechend gespiegelt
  • 4 ABACUS Dolifet-Endstufenmodule der neuesten Generation
  • DSP-basierte, interne Signalverarbeitung (für Frequenzweiche und Frequenzgangglättung)
  • DSP über externe Schnittstelle USBi außerdem für Raumanpassung programmierbar
  • Stufenlose Regelmöglichkeiten für
    • Input Gain (-6dB bis +6dB
    • High Shelf (-3dB bis +3dB oberhalb von 1kHz)
    • Bass Pad (-8dB bis +2dB unterhalb von 100Hz)
    • Bass Roll-off (16Hz bis 80Hz)
  • Elektronik basiert auf der ABACUS Cortex-Elektronik mit einigen Änderungen:
    • größerer Kühlkörper
    • zusätzlicher Regler
    • 120VA Ringkerntransformator
    • vergrößerte Grundplatine in 4-Lagen-Aufbau
    • Größere und dickere Aluminiumplatte
    • aufwendig verbesserte Einschaltautomatik
  • Tiefe Trennfrequenz zum Hochtöner (ca. 1250Hz)
  • Hochwertige Chassisbestückung
    • 30mm Kalottenhochtöner mit dezenter Schallführung
    • 10cm Tiefmitteltöner mit Papiermembran
    • 20cm Tieftöner mit Papier-/Glasfasermembran
  • Tieftöner von von 2 Verstärkerkanälen in Brückenschaltung angetrieben
  • perfekt verarbeitetes MDF-Gehäuse
  • Strukturlack in Schwarzgrau oder Verkehrsweiß

Formgebung und Funktionsprinzip

Die horizontale Bauform mit seitlich angeordnetem Tieftöner folgt funktionalen Anforderungen: Ein vollwertiger 20-cm-Tieftöner passt so in ein Gehäuse, das auf Studio-Tischen oder Mischpulten nicht zu hoch baut. Die Geometrie ist damit Ergebnis der Aufgabe – typisch für professionelle Monitore.

Abstrahlverhalten und Treiberkonzept

Auf einen großen, tiefen Waveguide wurde bewusst verzichtet. Der Hochtöner besitzt eine dezente Schallführung für sanfte Bündelung ohne Einengung der Bühne. In Kombination mit einer tiefen Trennfrequenz von ca. 1,25 kHz und dem Mitteltöner ergibt sich ein sehr homogenes Abstrahlverhalten im gesamten Mittel-/Hochtonbereich.
Seit September 2025 kommt eine neue Version des Mitteltöners mit Phase Plug (engl. phase plug) zum Einsatz: Das verbessert die Richtcharakteristik nochmals und sorgt für besonders saubere Übergänge. Aktuelle Serien werden standardmäßig damit ausgeliefert; Rückmeldungen von Anwendern sind durchweg begeistert.

Verstärkertechnologie

Vier Endstufenmodule in Dolifet-Technologie („Drain-output load-independent field effect transistor“) bilden das Herzstück. Die lastunabhängige Ausgangsstufe mit übergreifender Gegenkopplung führt zu extrem niedriger Ausgangsimpedanz und präziser Membrankontrolle. Der Tieftöner wird im Brückenbetrieb zweier Module angesteuert – mit hohem Spannungshub und souveräner Kontrolle bis in tiefste Frequenzen.

Tiefbassfähigkeit

Das geschlossene Gehäuse sorgt für einen natürlichen Roll-off von 12 dB/Oktave. In Verbindung mit der elektronischen Entzerrung spielt die Mirra 14 bis unter 20 Hz – für die Gehäusegröße bemerkenswert tief. Über den Roll-off-Regler lässt sich die untere Grenzfrequenz exakt festlegen (24 dB/Okt. Absenkung ab der gewählten Frequenz), um je nach Raum und Anwendung entweder maximale Tiefe oder mehr Maximalpegel zu priorisieren. Das dahinterstehende ABACUS-Tiefbasskonzept ist auf der Technikseite ausführlich erläutert.

DSP und Signalverarbeitung

Die aktive Signalverarbeitung übernimmt ein DSP (Frequenzweiche, Linearisierung, Phasen-/Laufzeitkorrekturen). A/D und D/A arbeiten auf demselben Chip mit gemeinsamem, präzisem Takt; die Gesamtlatenz liegt bei ca. 0,3 ms.
Für versierte Anwender ist die Benutzerprogrammierung über einen externen JTAG-Adapter möglich – z. B. zur Einbindung individueller EQs oder zur Raumanpassung. ABACUS stellt auf Anfrage Presets und Support bereit.

Flexible Anpassung an Raum und Quelle

Vier praxisnahe Regler erleichtern die Integration:
Input-Gain zur Anpassung an die Quelle (Audio-Interface, D/A-Wandler etc.)
High-Shelf zur Feinabstimmung der Hochtonintensität (Raum/Geschmack)
Bass-Pad zur Pegelanpassung des Tieftonbereichs bei wand-/ecknaher Aufstellung
Roll-off zur Festlegung der unteren Grenzfrequenz (24 dB/Okt. Absenkung ab Set-Punkt) – zentral für das ABACUS-Tiefbassprinzip

Einschaltautomatik und Schutzfunktionen

Die Mirra 14 verfügt über eine Einschaltautomatik, die bei anliegendem Musiksignal aktiviert und nach etwa 5 Minuten Stille in den Standby wechselt (< 0,2 W). Auf Wunsch lässt sich die Automatik überbrücken (Konstant-Ein).
Mehrstufige Schutzmechanismen sichern den Betrieb: Übertemperatursicherung für Kühlkörper und Ringkerntransformator sowie ein fest ausgelegter Limiter im Tieftonkanal, damit sich der Lautsprecher nicht selbst überlastet.
Alle Statusanzeigen sind dezent im vorderen ABACUS-Logoschild integriert – und zwar zwei getrennte LED-Einheiten:
• eine Betriebs-LED: blau = aktiv, rot = Standby
• eine Schutz/Clip-LED: rot = Limiter aktiv, gelb = Clipping am Eingangswandler
Die Anzeigen bleiben unaufdringlich, sind aber klar erkennbar und unterstützen den professionellen Workflow.

Aufstellung

Die Mirra 14 ist ideal für Räume um 20 m², funktioniert aber – abhängig von der akustischen Bedämpfung – ebenso gut in kleineren wie auch in deutlich größeren Räumen.
Ob die Tieftöner innen oder außen positioniert werden, hat auf die eigentliche Basswiedergabe nur geringen Einfluss. Entscheidend ist vielmehr, wie sich dadurch die optimale Stereobasisbreite und die bestmögliche räumliche Abbildung der Mittel-Hochton-Einheiten ergeben. Entsprechend kann die Ausrichtung flexibel gewählt werden, um sich an individuelle Hörpositionen und Raumgegebenheiten anzupassen.

Praxiserprobung

Die Mirra 14 ist seit Jahren bei Produzenten, Toningenieuren, Musikern und ambitionierten Heimanwendern im Einsatz. Gelobt werden Neutralität, Ortungsschärfe und die Fähigkeit, auch bei geringen Lautstärken Tiefgang und Balance zuverlässig offenzulegen.

Verwandte Modelle

Die Mirra 15 ist das stehende Schwestermodell (identische Elektronik, Treiber und Gehäusegröße; vertikale 3-Wege-Anordnung, auf die Geometrie abgestimmt).
Die kompaktere Mirra 10 eignet sich als eigenständiger Nahfeldmonitor und als Surround-/Ergänzungslösung zu Mirra 14/15.
Die größere Pivota 42 nutzt ein ähnliches Chassis- und Trennfrequenz-Konzept. Alle Modelle teilen eine ausgeprägte klangliche Familienzugehörigkeit und lassen sich daher hervorragend kombinieren.

Technische Daten

Technische Daten

Eigenschaft Wert
Netzanschluss 230V AC, Kaltgeräteanschluss
Leistungsaufnahme, Leerlauf 18 VA
Leistungsaufnahme, maximal 150 VA
RMS-Leistung 120 W
Ladekapazität 4*9.400µF
Hochtöner 30mm Kalottenhochtöner
Mitteltöner 100mm
Tieftöner 200mm
Frequenzgang (+-1dB) 30 – 18.000Hz
Frequenzgang (-6dB) 16 – 20.000Hz
Übergangsfrequenz Mittelton-Hochton 1250Hz, 24dB/Oct.
Übergangsfrequenz Tiefton-Mittelton 200Hz, 24dB/Oct.
Netto Gehäusevolumen 14,5l Tiefton, 3,2l Mittelon
Signaleingangspegel, maximal 30Vss
Eingangsimpedanz ca. 10kΩ
Maße Gehäuse (B x T x H) 400×280×255mm
Maße über alles (B x T x H) 400×310×255,5mm
Höhe des Hochtöners über Standfläche 194mm
Packmaß pro Stück (B x T x H) ca. 505×385×360mm
Gewicht (Stück) 13,5 kg
Versandgewicht (Stück) 15,5 kg
Garantie 3 Jahre