Vorstellung des AroioDC

Entwicklung eines Digital-Inline-Convolvers
cassco
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von cassco »

Hanno Sonder hat geschrieben: 6. Oktober 2018, 09:00
Das wäre super und würde ein auf diese Funktion bezogen Ersatz des nicht mehr lieferbaren Preamp 14 CleanVolver von AudioVero darstellen.
Dafür ist sogar noch eine andere Neuerung geplant, nämlich ein neues AroioEX-Modul, was auch 2 digitale Eingänge (optisch und coax) bietet und auch den Sample Rate Converter enthält. Das wäre dann so wie der AroioDAC mit zusätzlichem Input, der dann auch durch die Convolution gezogen werden kann. Damit schließen wir sicher eine Lücke im Sortiment. Aber dazu zu gegebener Zeit an anderer Stelle mehr!

Viele Grüße
Hanno
Hanno, das klingt spannend. :mrgreen:
Es gibt ja bereits ein - noch leeres - Unterforum „AroioEX (Preamp 14)“.
Wurden meine Gebete nach einen Preamp14 mit digitalen Eingängen doch noch erhört? 8-)

Gruß
Sascha

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Hanno Sonder
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Lautstärkereglung im AroioDC

Beitrag von Hanno Sonder »

Hi zusammen,
weil ich an anderer Stelle danach gefragt wurde:
der AroioDC erhält eine (auf Wunsch deaktivierbare) digitale Lautstärkereglung per Drehencoder.
Er kann also z.B. in Verbindung mit aktiven Lautsprechern, die direkt digital gefüttert werden als vollwertiger "digitaler Vorverstärker" gesehen werden.
Viele Grüße
Hanno
cassco hat geschrieben: 8. Oktober 2018, 19:28 Wurden meine Gebete nach einen Preamp14 mit digitalen Eingängen doch noch erhört?
Ja, vielleicht ist das so. ;-)
Dazu aber die nächste Tage an anderer Stelle mehr!

Mister Cool
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Mister Cool »

das hört sich richtig gut an

Rudolf
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Rudolf »

Hallo Hanno,
Hanno Sonder hat geschrieben: 6. Oktober 2018, 09:00 Dafür ist sogar noch eine andere Neuerung geplant, nämlich ein neues AroioEX-Modul, was auch 2 digitale Eingänge (optisch und coax) bietet und auch den Sample Rate Converter enthält. Das wäre dann so wie der AroioDAC mit zusätzlichem Input, der dann auch durch die Convolution gezogen werden kann. Damit schließen wir sicher eine Lücke im Sortiment. Aber dazu zu gegebener Zeit an anderer Stelle mehr!
Das liest sich sehr gut. Dann kann man alternativ zum Aroio-Streamer den Transporter seines Vertrauens verwenden. Wenn nun auch ein zusätzlicher* Analog-Eingang durch die Convolution gezogen werden könnte, wäre die eierlegende Wollmilchsau perfekt!

*) zusätzlich zum bestehenden Analog-Eingang ohne Wandlung

Viele Grüße
Rudolf

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Hanno Sonder
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Hanno Sonder »

3 Bilder sagen mehr als 3000 Worte:
AroioDC Alles Front.jpg
AroioDC Alles Front.jpg (49.88 KiB) 4155 mal betrachtet
AroioDC Alles rückwand.jpg
AroioDC Alles rückwand.jpg (74.89 KiB) 4155 mal betrachtet
AroioDC Alles top.jpg
AroioDC Alles top.jpg (89.03 KiB) 4155 mal betrachtet
Die komische Beschriftung der Taster sagt nur aus, mit welchen Pins sie am Raspberry und am Mikrocontroller verbunden sind, also eine Hilfe für die Entwicklungsphase.
Die Gehäuseteile und Leiterplatten für die ersten Prototypen sind bestellt, die Bestückung wird unser Partner wohl nicht so schnell schaffen, aber rein mechanisch werden die Dinger auf der ABACon schon zu bestaunen sein.
Viele Grüße
Hanno

freezebox
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von freezebox »

Hallo Hanno,

sieht sehr vielversprechend aus. Gibt es schon eine Preisvorstellung?

Kannst Du noch was zur Schaltung sagen (welche Digital-Receiver ICs, wird re-clockt? HW SRC etc..)?

Grüße,
Jörn

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Hanno Sonder
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Hanno Sonder »

Also, wie es sich im Moment darstellt wird das Gerät 790,- kosten, also wie z.B. ein AroioSU.
Herz der gesamten Audio-Ein-/Ausgabe ist der Burr-Brown SRC4382.
Two-Channel, Asynchronous Sample Rate Converter with Integrated Digital Audio Interface Receiver and Transmitter
Das sagt ja schon so einiges.
Das Tolle an dem Chip ist, dass er eigentlich alles kann, was wir brauchen, damit der Raspi digital ein- und ausgeben kann.
SRC-block.JPG
SRC-block.JPG (148.34 KiB) 4150 mal betrachtet
(aus dem SRC4382 Datenblatt)

Es geht wahlweise über RX1, 2 oder 3 vom Digital Interface Receiver (DIR) rein, dann in den internen Hardware-SRC. Dort werden die Daten an den Audio Serial Port A gereicht und der hängt im Slavemode am Raspi und schiebt nun seine Daten in dessen I²S-Eingang.
Der Raspi macht die Convolution, wenn gewünscht, mischt das Signal mit den Softwareplayern (mit Software-SRC) oder schaltet zwischen Eingang und Softwareplayern um.
Dann gehts aus dem Raspi raus in den Audio Serial Port B, der Port B ist der I²S-Master und erhält je nach System-Taktrate (n*44,1kHz oder n*48kHz) seinen Takt von einer der beiden Masterclocks, dafür hat der SRC4382 nämlich 2 Clock-Eingänge.
Der Audio Serial Port B wird dann intern wiederum mit dem Digital Interface Transmitter (DIT) verschaltet und gibt dann das Signal parallel über die 3 Ausgänge aus.
Die ganze interne Verschaltung kann per I²C-Bus vom Mikrocontroller beim Starten vorkonfiguriert und dann vom Raspi später weitergesteuert werden. Ebenso können Zustand und Taktratenverhältnis abgefragt und dann der Systemtakt umgeschaltet werden. Über diesen Bus können auch der µC und der Raspi kommunizieren und außerdem auch beide das 1,5"-Grafikdisplay auf der Front ansteuern.

Also, das Konzept steht, aber es gibt noch eine Menge zu tüfteln. :-D

Viele Grüße
Hanno

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Hanno Sonder
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Hanno Sonder »

Hallo zusammen,

pünktlich vorm Wochenende kamen zumindest schon mal die Gehäuseteile in der Rohversion.
AroioDC Alles Case Front.jpg
AroioDC Alles Case Front.jpg (101.42 KiB) 4125 mal betrachtet
AroioDC Alles Case Rückwand.jpg
AroioDC Alles Case Rückwand.jpg (92.57 KiB) 4125 mal betrachtet
Ich hoffe Anfang der Woche auf die ersten Leiterplatten, mal schauen, ob alles passt. :-)

Viele Grüße und ein schönes Wochenende,
Hanno

freezebox
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von freezebox »

Danke Hanno für die Offenlegung des Designs! Das klingt für mich sehr durchdacht und sollte mit guten Clocks (geringes Phasenrauschen schon ab 10Hz) auch eine Jitterarme Angelegenheit werden.
Leider ist der Preis für mich als DIYer etwas hoch, daher wäre eine reine Raspi-SRC-Karte für mich (und vermutlich viele andere DIY auch) interessanter..aber wer weiß... :-)

Viele Grüße,
Jörn

PeterW
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Re: Lautstärkereglung im AroioDC

Beitrag von PeterW »

Hallo Hanno,

wird es dann auch von Abacus Lautsprecher mit digitalem Eingang geben?

Viele Grüße
Peter
Hanno Sonder hat geschrieben: 9. Oktober 2018, 10:54 Hi zusammen,
weil ich an anderer Stelle danach gefragt wurde:
der AroioDC erhält eine (auf Wunsch deaktivierbare) digitale Lautstärkereglung per Drehencoder.
Er kann also z.B. in Verbindung mit aktiven Lautsprechern, die direkt digital gefüttert werden als vollwertiger "digitaler Vorverstärker" gesehen werden.
Viele Grüße
Hanno

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