Vorstellung des AroioDC

Entwicklung eines Digital-Inline-Convolvers
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Hanno Sonder
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Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Hanno Sonder » 24. September 2018, 05:47

Diese Texte stammen aus dem Aroio 4.x Beta Thread und wurden hierher kopiert:
Hanno Sonder hat geschrieben:
20. September 2018, 19:27
...der AroioDC wird im Prinzip ein digitaler Inline-Convolver, das heißt umschaltbar Coax, Optical oder AES/EBU Input, dann geht es in einen Sample Rate Converter, der den Eingang auf die Systemrate wandelt, dann durch die Convolution und dann über Coax, Optical und AES/EBU wieder raus. Die Streamer-Module aus der Aroio-Software sind natürlich auch alle an Board. Und der SRC kann vom Raspi ausgelesen werden um dann die Systemtaktrate auch an die am Eingang anliegende anzugleichen, sodass nicht unnötig umgetaktet werden muss. Das wird ein Spaß, da zu programmieren. :-P
Das Ding hat aber durch den Wegfall der analogen Schaltungen Platz für ein saftiges Linearnetzteil für den Raspi und alles andere. Es kommen wie im AroioDAC auch zwei eigenständige Taktgeber zum Einsatz.
Für Multikanal würde man dann ein externes Multikanal USB-Interface anschließen, würde also den Coax, Optical und AES/EBU Output nicht nutzen.
Es bleiben aber die Fernbedienbarkeit, der große Knopf mit Drehencoder und ein kleines Grafik-Display, das im Klartext anzeigt, welche Filterbank geladen ist, welche Taktrate anliegt usw..
Ich habe die Schaltung soweit entwickelt und großtenteils auch das Layout fertig. Ich plane dann erst einmal 4 Prototypen, davon bekommt Nico dann einen auf den Tisch. :-D
Achso, das Gehäuseformat wird das 250er, also wie beim gezeigten AroioSU.
Viele Grüße
Hanno
Hironimus hat geschrieben:
23. September 2018, 13:10
...stelle ich mal eine Frage zum geplanten AroioDC dazwischen. Wird dieser ein Umschalten der Filterbänke am Gerät/Gehäuse ermöglichen oder muss ich dazu weiterhin das Webinterface über PC & Co aufrufen ? ...

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Hanno Sonder
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Hanno Sonder » 24. September 2018, 05:49

Tatsächlich ist für den AroioDC eine Umschaltung auf der Frontplatte vorgesehen, und sogar auch per Fernbedienung. Welches Filter aktiv ist, soll dann später auch auf dem kleinen Grafikdisplay vorne angezeigt werden.

michaellang
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von michaellang » 3. Oktober 2018, 14:09

Hört sich super spannend an. Viel Erfolg bei der Entwicklung.

Gruß,
Michael

freezebox
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von freezebox » 5. Oktober 2018, 15:44

Hallo,

ich freue mich sehr über diese Ankündigung! Wird es denn wie beim AroioDAC auch eine AroioDC-Karte in HAT Format für den Raspi für den DIY Bereich einzeln zu erwerben geben? Zusammen mit dem Aroio 4.XX und einer Mehrkanal-Option ist das echt ne riesen Spielwiese, die sich da auftut! Auch die angekündigte Wahl der internen sample-Frequenz für Aroio 4.XX freut mich sehr, da sich damit bestimmt der Klang verbessern lässt, wenn man mit 44.1kHz reingeht (und nicht auf 96kHz hochsampelt) und zudem die CPU entlastet wird. Diese kann dann für Mehrkanal mehr Ressourcen freimachen.

Apropos Mehrkanal, eine Lösung die mit dem mini-streamer von miniDSP funktioniert wäre genial, um über USB dann mehrere I2S DACs ansteuern zu können - wird aber vermutlich ne Treiberfrage werden...

Grüße, und viel Erfolg!
Jörn

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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Hironimus » 6. Oktober 2018, 08:31

Hanno Sonder hat geschrieben:
24. September 2018, 05:47
[...]
... im Prinzip ein digitaler Inline-Convolver, das heißt umschaltbar Coax, Optical oder AES/EBU Input,
[...]

Heißt das, der AroioDC erhlät auch Digitaleingänge, die dann z.B. ein digitales Musik-Stereo-Signal (z.B. vom TV) aufnehmen können, dieses im AroioDC mit AcourateCV-Filtern bearbeiten könnten und anschließend das bearbeitete Signal wieder digital ausgeben könnten ?

Das wäre super und würde ein auf diese Funktion bezogen Ersatz des nicht mehr lieferbaren Preamp 14 CleanVolver von AudioVero darstellen.

Gruß Hironimus

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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Hanno Sonder » 6. Oktober 2018, 09:00

Hallo Freezebox,
Wird es denn wie beim AroioDAC auch eine AroioDC-Karte in HAT Format für den Raspi für den DIY Bereich einzeln zu erwerben geben?
anders, als bei der DAC-Platine müssen in diesem Gerät doch sehr viele Leitungen auf die Hauptplatine geführt und dort mit den Anschlüssen verbunden werden, daher ist eine derartige Tochterplatine hier nicht zweckmäßig. Aber mal schauen, wenn das alles gut funktioniert wäre ein "Digi-SRC-HAT" als weiteres Produkt natürlich denkbar.

Hallo Hironimus,
Das wäre super und würde ein auf diese Funktion bezogen Ersatz des nicht mehr lieferbaren Preamp 14 CleanVolver von AudioVero darstellen.
Dafür ist sogar noch eine andere Neuerung geplant, nämlich ein neues AroioEX-Modul, was auch 2 digitale Eingänge (optisch und coax) bietet und auch den Sample Rate Converter enthält. Das wäre dann so wie der AroioDAC mit zusätzlichem Input, der dann auch durch die Convolution gezogen werden kann. Damit schließen wir sicher eine Lücke im Sortiment. Aber dazu zu gegebener Zeit an anderer Stelle mehr!

Viele Grüße
Hanno

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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Hironimus » 6. Oktober 2018, 09:22

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freezebox
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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von freezebox » 6. Oktober 2018, 12:30

Schade, dachte es wäre einfacher. Hab aber den HW Aufbau des DC nicht verstanden. Nutzt Ihr dann weiterhin den AroioDAC HAT als DAC und entwerft eine Digitale Eingangsplatine mit SRC? Mehrkanal USB ginge dann aber wieder über den Raspi raus?

Grüße, Jörn

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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von Hanno Sonder » 6. Oktober 2018, 12:38

Hallo Jörn,

der AroioDC ist kein DAC. Das Signal geht digital rein und kommt digital raus. Ist für bestehende hochwertige digitale Ketten gedacht.
Der AroioEX mit Zusatz-SRC könnte dann was für dich sein. Über USB raus geht sowieso in Zukunft immer.

Viele Grüße
Hanno

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Re: Vorstellung des AroioDC

Beitrag von freezebox » 6. Oktober 2018, 18:33

Hallo Hanno,

voll Digital wäre mir auch am liebsten - einen guten DAC kann ich dann selber auswählen oder bauen. Ein Display oder Umschalter benötige ich auch nicht, daher wäre mir ein SRC HAT mit SPDIF Coax Eingang (und Ausgang) am liebsten, dann eben auch mit der USB Mehrkanaloption. Ein solches SRC-board sollte doch als Pi HAT machbar sein, oder? ;-)

Grüße,
Jörn

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